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Pilzmythen

Pilzmythen



Um das Lebewesen zwischen Mensch und Tier ranken sich viele Sagen und Mythen, was wohl zum einen an seiner oftmals berauschenden Wirkung, zum anderen aber an seiner stetigen Präsenz über drei Jahrtausende auf der ganzen Welt liegt.



Hefepilze produzieren das gängigsten Rauschmittel unserer heutigen Gesellschaft – den Alkohol. Doch auch in anderen Kulturen wird der Pilz als Rauschmittel verzehrt, insbesondere der Fliegenpilz. In Sibirien eilt ihm daher der Ruf voraus, dass er Glück bringt, wenn man ihn richtig genießt. Gerade in Sibirien, wo Gottesvorstellung sehr stark ausgeprägt sind, soll der Konsum des giftigen Fliegenpilzes Nähe zu Gott spenden.

Hält man sich einmal am Glückssymbol des Fliegenpilzes fest, erkennt man, dass auch hier und heute noch der rote Zauberpilz mit seinen weißen Punkten unsere Glückwunschkarten, Partyeinladungen oder Geburtstagstorten schmückt um Glück zu bringen.

Doch um den in Tarnfarben ausgerüsteten Zauberpilz weben sich noch weitere unzählige Legenden, für die es alle aufzuzählen an Seiten mangelt. Angefangen von den Zwergen, die im Wald gerne unter Fliegenpilzen hausen. Über die lange Zeit hinweg, tragen sie nun, wenn sie unter Menschen sind, ihrer Behausung zu Ehren, rote Zipfelmützen. Bleiben wir bei den Hüten – auch den Alchemisten und Zauberern unterstellt man, dass sie deswegen rote Spitzhüte tragen, weil ihnen der Fliegenpilz auf der Suche nach dem Lebenselixier und dem Stein der Weisen oftmals als Quelle der Inspiration gedient hätte.

In einer germanischen Sage stürmte der wütende Gott Wotan ekstatisch durch den Himmel und ließ überall die roten Zauberpilze sprießen. Durch das hohe Alter dieses Mythos und vielen Weitererzählungen, gibt es diese Version in anderen Kulturen auch mit dem Weihnachtsmann.

Viele dieser Erzählungen, kann man an dem Namen wiedererkennen. So heißt der japanische Maitakepilz übersetzt „tanzender Pilz“, weil Legenden behaupten, Pilzsammler hätten stets Freudentänze aufgeführt, wenn sie ihn im Wald fanden.

Ähnlich verhält es sich mit dem chinesischen Pilz Ling Zhi, der übersetzt „göttlicher Pilz der Unsterblichkeit“ bedeutet. Schon vor vielen Jahrhunderten war der Pilz teurer als Gold, was einige Kaiser dazu verleitet hat, ganze Flotten nach dem Wunderpilz auszusenden und dessen Erwerb berauschend zu feiern, da es für ein gutes Omen gehalten wurde.

Noch in zahlreichen Gedichten wird der Pilz besungen und verehrt. Auch galt er als Talisman und durch seinen Ruf der Unsterblichkeit und Göttlichkeit wurde er, um böse Geister und Dämonen zu vertreiben, oftmals über die Türschwelle oder das Bett gehängt.



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