Friday, 14.12.18
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Pilz in der Nahrungskette

Pilz in der Nahrungskette



Der Pilz wird in der Nahrungskette durch sein allgemeines Dasein als Destruent unterschätzt. Natürlich zersetzen Pilze nur den „Abfall“ der Produzenten, also der grünen Pflanzen, welche die Sonnenenergie durch Fotosynthese nutzen können und dann auf dem Speiseplan der Konsumenten, also Mensch oder Tier, stehen.



Und sehr wohl ist es auch so, dass der Pilz als Destruent ohne das organische Material im Boden auf die beiden Instanzen über sich angewiesen ist, doch da unser Ökosystem einen Kreislauf bildet, würden auch Pflanze, Tier, wie Menschen ganz schnell auf die Abwesenheit der Pilze aufmerksam werden.

Selbst wenn man nur vom Pilz als Destruent ausgeht, was er ja nicht ist, bedenkt man Mykorrhiza oder Parasiten, so braucht er zwar die Nährstoffe abgestorbenen Materials im Boden, jedoch gibt er Mineralien an ihn ab, woraus diese andere Pflanzen saugen können. All der Humus eines Waldes hätte nicht den gleichen hochwertigen Gehalt wie der eines Waldes, der von Pilzen übersäht ist.

Dies bekämen die Pflanzen, dadurch die Tiere, und somit auch der Mensch sehr schnell mit, wenn der Pilz, der „nur“ Destruent ist, fehlte Weiter geht es mit den Mykorrhiza, die in der Nahrungskette eigentlich schon etwas höher stehen. Denn auf den Pilze, die mit anderen Pflanzen Symbiosen bilden, lastet noch etwas mehr Verantwortung, da sie die Wasser- und Mineralienversorgung direkt an der Pflanze selbst vornehmen, wodurch auch sie selbst zu Zucker gelangen.

Vielen Pflanzen wäre es überhaupt nicht möglich, gesund zu leben und sich zu vermehren, gäbe es den Pilz nicht.

Am unabhängigsten in der Nahrungskette sind natürlich die Parasiten, da diese sich nahezu völlig ausklinken. Sie suchen sich einen Wirt, ob Mensch, Tier, oder Pflanze, entziehen diesem Nährstoffe, ohne etwas zurückzugeben. Dies ist vielleicht das einzige Lebewesen, welches es schafft, dem Menschen in seiner Funktion in der Nahrungskette zu ähneln.



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