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Natürliche Freunde und Feinde

Natürliche Freunde und Feinde


Was ist der Pilz für uns?

Zum Thema Freund oder Feind, was den Pilz betrifft, fragt man sich das sonst meist nur in die andere Richtung. Doch auch der Pilz hat, wie jedes Lebewesen, seine natürlichen Freunde und Feinde. Obwohl der Mensch für die meisten Lebewesen wohl nicht gerade zu den besten Freunden gehört, sollte er dem Pilz kaum etwas ausmachen. Denn beim Sammeln von Pilzen wird meist nur der Fruchtkörper von dem Myzel getrennt. Natürlich kann der Pilz seine Sporen, die in den Lamellen sind, nicht austragen, doch der Pilz kann sich in kürzester Zeit neu bilden. Feind wird der Mensch erst, wenn es um die Umwelt geht, für deren Zustand ganz klar der Mensch ist. Denn wenn der saure Regen dem Boden die Nährstoffe nimmt, schadet das dem Pilz selbstverständlich.



Man sieht also, dass die Frage, wer Freund, wer Feind ist, ein zweischneidiges Schwert ist. Genau so verhält es sich auch bei den Tieren. Der Pilz als Destruent zehrt von Exkrementen der Tiere, wird aber auch von ihnen gefressen. Bei Tieren wie dem Wildschwein allerdings, welches nicht nur den Fruchtkörper ist, sondern durch das Wühlen auch das Myzel zerstört, kann man allerdings sagen, dass es eher zu den Feinden gehört.

Dies ist der Grund, warum Pilze sich mit sehr wenigen Feinden herumschlagen müssen – denn durch die schnelle und sehr effiziente Verteilung seiner Sporen und dazu das robuste und weitläufige Netz des Myzel, ist der Pilz schnell fruchtbar und kann im Falle des Verzehrs seines Fruchtkörpers durch das Myzel fix einen neuen bilden.

Pflanzliche Feinde hat der Pilz so gut wie nicht, viel mehr zählt eher als der Feind einiger Pflanzen, wenn man an ein befallenes Kartoffelfeld denkt, deren Ernte man somit komplett wegwerfen kann. Wenn man nun nicht gerade an den Parasitenpilz denkt, so kann man sagen, dass Pflanze und Pilz wohl als natürliche Freunde bezeichnet werden können, da sie in einem Austausch von Nährstoffen leben.

Man sieht also, dass der Pilz sich nahezu perfekt an das Ökosystem angepasst hat, denn am besten überleben die, die am wenigsten Feinde in der Natur haben. Und ob für den anderen Freund oder nicht – flexibel ist der Pilz in seiner Nahrungsaufnahme allemal.



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