Thursday, 24.04.14
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Pilzvorkommen

Pilzvorkommen



Das Vorkommen von Pilzen hängt zunächst vom Klima ab. In Deutschland, so kann man sagen, gibt es jedoch so gut wie keinen Wald, in dem keine Pilze gedeihen, da in jedem Wald ein feuchtes Plätzchen im Halbschatten gibt.



Natürlich gibt es auch Sorten, die nicht überall wachsen, wie der chinesische Shiitake, den man in keinem unserer Wälder suchen muss. Mittlerweile aber kann man sich darauf verlassen, dass nahezu jeder Pilz kultivierbar ist und rund ums Jahr nicht im Feinkostladen fehlt. Auch im Supermarkt gibt es fast immer frische Champignons, wie Shiitake oder Morcheln.

In den letzten Jahren wurden jedoch immer mehr Stimmen laut, die verlauten ließen, dass die Pilzbestände gefährlich bedroht sind. Und das trotz den wenigen Ansprüchen der Pilze an ihre Umgebung? Die Gründe derer, die versuchen, das Sammeln von Pilzen einzudämmen, indem man nur noch zwei Kilo pro Suche mitnehmen darf, lauten wie folgt.

Wenn Sie ihren Urlaub im Odenwald verbringen, dann gehen Sie doch einmal Pilze sammeln, aber lassen Sie sich von einem Pilzkenner beraten.

Ein großer Einfluss auf den Pilzrückgang hat demnach die Umweltverschmutzung, da durch Abgase und saurer Regen der Waldboden so zerstört wird, dass die Pilze keine Nahrung mehr finden oder es nur noch mit kranken Symbiosepartnern zu tun haben. Weiterhin soll anscheinend auch die Gestaltung der Wälder am Rückgang der Pilze schuld sein. Diese Gestaltung dient eigentlich dem Naturschutz und führt dazu, dass häufig totes Holz mit Absicht im Wald behalten wird, da es für viele Tiere wichtig sei.

Die Pilze, aber, werden dadurch einfach zugedeckt und für Pilzsorten, wie den Pfifferling, ist dies fatal, da er es lieber auf sauberem Moosgrund mag.e Auch der „zu“ große Bestand an Wildschweinen in den Wäldern soll Einfluss auf den Pilzbestand haben. Während sich sehr viele Tiere von Pilzen ernähren, diese aber nur auf den Fruchtkörper aus sind, was dem Pilz überhaupt nicht schaden würde, ist dies bei Wildschweinen anders.

Diese, nämlich, zerstören mit ihrer Schnauze das ganze Myzel, so dass keine Neubildung eines Fruchtkörpers mehr möglich ist. Obwohl es natürlich und aus noch viel mehr Gründen nötig wäre, die Natur viel mehr zu schützen, so dass unter anderem auch der Pilzrückgang gestoppt wird, bringt ein Verbot, viele Pilze zu sammeln wohl eher weniger. Immerhin sollten wir uns freuen, solche Köstlichkeit in unseren Waldböden zu haben.



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