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| Pilze einlegen |
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Donauradweg
Das Einlegen von Pilzen dient nicht nur dem Haltbarmachen, sondern sehr wohl auch dem Geschmack.
Für die Zubereitung des Einlegens eignen sich Steinpilze am besten, weniger empfehlenswert, hingegen, sind Morcheln, die dafür getrocknet besser schmecken. Zuerst werden die Pilze vorsichtig geputzt, am besten nur mit Pinsel, Bürste, oder wenn nötig, Küchenpapier. Auf keinen Fall, aber, mit zu viel Wasser waschen, wenn möglich sollte man auf Wasser generell verzichten.
Die Stielenden werden dann, je nach dem Grad der Sauberkeit, abgeschnitten, so dass die Schnittfläche frisch und weich ist. In einem großen Topf werden die Pilze nun mit Weißwein, Marsala, Essig und Salz für etwa fünf Minuten gekocht.
Nach dem Abgießen breitet man die Pilze auf einem Küchentuch aus, so dass jeder Pilz viel Platz hat und somit gut trocknen kann. In gut verschließbare Gläser werden jetzt Gewürze nach Belieben gegeben. Eine klassische Form der eingelegten Pilze empfiehlt die Beigabe von Nelken, Lorbeerblättern und Zimt, während in mediterranen Feinkostläden eher Basilikum, Knoblauch und Oregano hinzugefügt werden.
Nachdem man noch einen Schluck Weißwein in das Glas gegeben hat, füllt man es nun vollständig mit Olivenöl auf, so dass alle Pilze bedeckt sind, denn nur im Öl sind sie haltbar. Dunkel gelagert, haben die Pilze nach ein paar Wochen die hinzugefügten Aromen aufgenommen und sind somit „eingelegt“.
Die Pilze passen dann zu Fondue, Fleisch, oder als Teil eines Antipastigerichts.
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