Thursday, 31.07.14
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Pilze als Rohkost

Rohkost



Da Pilze viele wichtige Nährstoffe besitzen, ist gegen den Pilz auf einer Rohkostplatte prinzipiell natürlich nichts einzuwenden.



Was jedoch dringend vermieden werden sollte, ist der Verzehr von rohen Waldpilzen. Abgesehen davon, dass man nicht sicher sein kann, welche Tiere sich schon alles an dem Pilz erfreut haben, gibt es einige Sorten, die, wenn sie nicht abgekocht wurden, extrem unbekömmlich, bis hin zu giftig sein können. Die Frühjahrslorchel, zum Beispiel kann roh verzehrt ein Auslöser für Magenkrämpfe sein, während sie abgekocht eine feine Delikatesse ist.

Beim Milchbrätling, der auch im Wald zu finden ist, ist die Gefahr einer Vergiftung oder Magenverstimmung auch als Rohkost nicht sehr hoch. Wobei wir deutschen in diesen Dingen oftmals vorsichtiger sind als andere Länder. In Italien, zum Beispiel, gilt der Kaiserling, der dem giftigen Fliegenpilz recht ähnlich sieht, als gern gesehene Antipasti. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Olivenöl wird er in feine Scheiben geschnitten, roh zu einem leichten Salat verarbeitet.

Dass man beim Verzehr roher Pilze vorsichtig sein sollte, liegt jedoch nicht nur an einer potenziellen Toxizität, sondern auch an der Gefahr, sich einen Fuchsbandwurm einzufangen. Weiterhin sind Pilze sowieso ziemlich schwer verdaulich, ob aus dem Wald oder der Zucht. Dies liegt daran, dass die Zellwand nicht aus Zellulose, sondern aus Chitin bestehen, welches unverdaulich ist.

Wer also ohnehin einen empfindlichen Magen oder Probleme mit der Verdauung hat, sollte auf den rohen Verzehr von Pilzen verzichten oder sie möglichst klein schneiden, gut kauen und es in der Menge nicht übertreiben.

Steinpilze und Pfifferlinge können auch roh verzehrt werden. Auch hier führt der Rohverzehr jedoch nicht selten zu Magenverstimmungen, weshalb man, wenn man auf die rohe Aufnahme der Pilze besteht, sie zwei Stunden vor dem Essen in Essig, Öl, Salz und Pfeffer einlegen sollte.



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